Die ostdeutsche Traditionsmarke Vita Cola beobachtet einen klaren Trend: Immer mehr Menschen greifen zu zuckerfreien Erfrischungsgetränken. Während in Ostdeutschland der Absatz von klassisch gezuckerter Cola sinke, wachse das zuckerfreie Segment deutlich, sagte eine Sprecherin. «Es gibt einen Trend zu bewussterem Konsum.» Trotzdem mache zuckerfreie Cola – ebenso wie andere zuckerfreie Erfrischungsgetränke – weiterhin nur einen kleinen Teil des gesamten Absatzes aus. Insgesamt erzielte Vita Cola im vergangenen Jahr ein leichtes Absatzplus von 0,3 Prozent und verkaufte 100,1 Millionen Liter Erfrischungsgetränke. Zu Umsatz und Gewinn macht die Marke der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH aus Schmalkalden keine gesonderten Angaben. Seit rund anderthalb Jahren werde Vita Cola auch in Westdeutschland aktiv vermarktet, sagte eine Sprecherin. Dort seien die verschiedenen Sorten in immer mehr Märkten verfügbar. Das sei der wichtigste Impuls für das aktuelle leichte Wachstum und gleiche die Absatzrückgänge im Osten aus. Seit Jahresbeginn gebe es die Cola mit Zitrusgeschmack im Westen zudem auch in der Dose – ein Format, das im Cola-Markt derzeit stark gefragt sei. Ziel für das laufende Jahr sei es, die Marktstärke im Osten zu festigen und im Westen weiter zuzulegen, hieß es. Die vier zuckerfreien Sorten sollen dabei künftig eine größere Rolle spielen. Unter der Marke Vita Cola werden insgesamt 15 alkoholfreie Erfrischungsgetränke angeboten: vier Cola-Sorten, ein Cola-Orangen-Mix, acht Limonaden und zwei Energy-Drinks. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWestdeutschland treibt das Wachstum