Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im Februar geringfügig verschlechtert. Wie das Ifo-Institut in Dresden mitteilte, sank der Geschäftsklimaindex von 89,8 Punkten im Januar auf 89,4 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat, blickten zugleich jedoch etwas pessimistischer auf die kommenden Monate. Im verarbeitenden Gewerbe kühlte sich das Geschäftsklima im Februar etwas ab. Die Industriebetriebe schätzten ihre laufenden Geschäfte zwar etwas besser ein als im Januar, senkten jedoch ihre Erwartungen für die nächsten drei Monate. Im Dienstleistungssektor hellte sich die Stimmung leicht auf. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage und hoben auch ihre Erwartungen geringfügig an. Im Handel trübte sich das Geschäftsklima insgesamt etwas ein. Im Großhandel wurde die aktuelle Lage deutlich schlechter bewertet als im Vormonat, die Erwartungen verbesserten sich jedoch. Der Einzelhandel schätzte die laufenden Geschäfte nur geringfügig schlechter ein und blickte etwas pessimistischer auf die kommenden Monate. Im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich die Stimmung leicht. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas schlechter, zugleich nahm der Pessimismus für die kommenden Monate etwas ab. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland basiert auf rund 1.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe und gilt als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenIndustrie mit leicht gedämpften Erwartungen
Dienstleister etwas zuversichtlicher
Großhandel mit schwächerer Lage
Bau blickt weniger skeptisch nach vorn