Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) hat die VW-Führung aufgerufen, in Kooperation mit chinesischen Herstellern für eine bessere Auslastung der VW-Werke in Deutschland zu sorgen. Mit Partnern, mit denen Volkswagen schon in China zusammenarbeite, könnten hierzulande Autos für den europäischen Markt produziert werden, sagte er bei einem Besuch in der Zwickauer Autofabrik von VW. «Wir sind offen für Ideen, aber nicht für einen Ausverkauf.»
Bei den Mitarbeitern nicht nur in Zwickau wächst die Sorge um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Einem Bericht des «Manager Magazins» zufolge will der VW-Konzern seinen Sparkurs verschärfen. Von 100.000 Jobs weltweit ist die Rede, die wegfallen sollen. Zudem soll vier deutschen Werken das Aus drohen: außer Zwickau auch den Standorten in Hannover, Emden und Neckarsulm.