Trotz US-Zöllen und schlechter Wirtschaftslage setzt das Kunsthandwerk im Erzgebirge auf ein gutes Weihnachtsgeschäft. «Wir sind mittendrin, die Saison ist gut gestartet», sagt Frederic Günther, Chef des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller, der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Start der Weihnachtsmärkte würden die Verkäufe noch einmal anziehen, ebenso in Online-Shops und Fachgeschäften.
Auch wenn die Wirtschaftslage mau ist und die Arbeitslosigkeit steigt, habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass sich die Menschen zu Weihnachten etwas gönnen, erklärt Günther. «Man braucht etwas fürs Herz.» Gerade in schwierigen Zeiten würden sich viele auf Tradition besinnen und Dinge wertschätzen, die bleiben. Dazu gehöre das erzgebirgische Kunsthandwerk, das seit diesem Frühjahr zum immateriellen Kulturerbe zählt.