Wasserstoff gilt als ein möglicher Baustein, um energieintensive Industrien wie Stahlwerke, Chemieanlagen und andere Fabriken klimafreundlicher zu machen. Doch bevor der Energieträger in großem Stil genutzt werden kann, braucht es Leitungen. Auch in Sachsen wird daran gearbeitet - mit Pilotprojekten und politischen Beschlüssen, aber auch mit offenen Fragen zu regionalen Anschlüssen und Verteilnetzen.
Warum reicht grüner Strom allein nicht aus?
Mit Elektrifizierung allein lasse sich das Ziel der Klimaneutralität nicht erreichen, sagt Dominik Möst, Professor für Energiewirtschaft an der TU Dresden. «Es braucht auch weiterhin molekülbasierte Energieträger.» Wasserstoff gelte dabei als zentraler Baustein, vor allem für die energieintensive Industrie und für Prozesse mit sehr hohen Temperaturen.