Die Weichen sind gestellt: Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen die Zuschüsse für die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden bis 2030 auslaufen lassen. Doch im Passagiergeschäft bleibt weiterhin die große Baustelle. In Bayern überschritten die drei internationalen Flughäfen im vergangenen Jahr erstmals seit Corona wieder klar die Marke von 50 Millionen Passagieren. Nürnberg meldete ein Plus von 12 Prozent, Memmingen sogar 14,1 Prozent.
Die ostdeutschen Flughäfen hingegen hängen weiter unter dem Vor-Corona-Niveau. Florian Linke, der kommissarische Direktor des Instituts für Luftverkehr am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), erklärt, woran das liegt - und was andere Flughäfen anders machen.