Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat angesichts der geplanten Änderungen am EU-Verbrenner-Aus ab 2035 vor einer Abkehr vom bisherigen Kurs gewarnt. «Mehr Flexibilität darf die Richtung nicht verwässern – der Kurs zur Elektromobilität bleibt entscheidend», der SPD-Politiker zu den Anpassungsplänen der EU-Kommission.
Für die sächsischen Automobil- und Zulieferstandorte sei Planungssicherheit zentral, betonte Panter. «Die Industrie hat Milliarden in die Transformation investiert. Unsere Unternehmen brauchen stabile Leitplanken, nicht wechselnde Signale.» Die EU-Vorschläge brächten zwar mehr Flexibilität, dürften aber nicht zu Unsicherheit bei Investitionen führen.