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Kretschmer zu Entlastungspaket: Nicht die Lösung

Kretschmer zu Entlastungspaket: Nicht die Lösung
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kritisiert die Bundesregierung mit Blick auf das geplante Entlastungspaket. (Archivbild) / Foto: Katharina Kausche/dpa
Von: DieSachsen News
1.000-Euro-Prämie als Hohn? Warum Kretschmer von der Bundesregierung enttäuscht ist.

CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer hat das geplante Entlastungspaket der Bundesregierung kritisiert und dabei auch die Koalition aus Union und SPD angegriffen. «Ich finde, wir erleben eine Regierung, die sich nicht einig ist, die diesem Land auch keine Führung gibt in dieser Frage und das beunruhigt mich sehr», sagte Kretschmer im ZDF-Morgenmagazin.

Zuvor hatte er betont, dass Deutschland grundsätzlich wettbewerbsfähiger werden müsse, um mithalten zu können. Den Plan der Bundesregierung, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter zu senken, hält er zwar für richtig. Später stellte er jedoch klar: «Um Deutschland auf die Beine zu stellen, sind 17 Cent im Bereich Benzin nicht die Lösung, sondern wir müssen es grundhaft angehen», so Kretschmer.

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«1.000-Euro-Prämie als Hohn»

Als weitere wirtschaftliche Entlastung hat die schwarz-rote Koalition außerdem angekündigt, dass Beschäftigte von ihren Arbeitgebern eine steuerfreie 1.000-Euro-Prämie erhalten können. Auch dieses Vorhaben kritisierte Kretschmer: «Die 1.000 Euro empfinden viele, vor allen Dingen Handwerker, als Hohn, weil bei ihnen etwas abgeladen wird.»

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