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Burg Rabenstein zeigt neugestaltete Tafelstube

Burg Rabenstein zeigt neugestaltete Tafelstube
Die neue Dauerausstellung in der Burg Rabenstein in Chemnitz wird am 1. Mai eröffnet. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Die Tafelstube in der Burg Rabenstein in Chemnitz zeigt einzigartige Wandmalereien. Sie wird nun wieder für Besucher geöffnet. Warum ist sie so besonders?

Sachsens kleinste Burg setzt mit einer neuen Dauerausstellung ihre inhaltliche Neukonzeption fort. Das teilten die Kunstsammlungen Chemnitz mit, die für die Burg Rabenstein zuständig ist. Die Schau in der Tafelstube soll demnach am 1. Mai öffnen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen den Angaben zufolge die historischen Wandmalereien. Sie seien «das kostbarste Exponat» der Burg. Die Ausmalung in der Tafelstube mit einem Zyklus von Tieren und Fabelwesen aus der Zeit um 1625 sind demnach einzigartig in Deutschland.

An acht Stationen können sich Besucher und Besucherinnen analog und digital über die Geschichte des Raums informieren. Dieser sei um 1624/25 entstanden. «Der Raum diente der Selbstdarstellung des Burgherrn und wurde für festliche Anlässe wie Jagdessen genutzt», teilten die Kunstsammlungen mit. 

Die Burg Rabenstein liegt am westlichen Stadtrand von Chemnitz. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Anlage wurde später immer wieder erweitert und verändert. Die Burg ist in der Regel vom 1. Mai bis zum 31. Oktober geöffnet. Die Neugestaltung der Tafelstube ist laut Kunstsammlungen Teil von Arbeiten, die die gesamte Burg und ihr Außengelände umfasst.

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