Für ihr künstlerisches Schaffen und ihr Engagement als Influencerin hat die New Yorker Pianistin Tiffany Poon den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau erhalten. Oberbürgermeisterin Constance Arndt überreichte die Auszeichnung im Robert-Schumann-Haus, wie die Stadt mitteilte. Die 28-Jährige ist demnach die bisher zweitjüngste Trägerin des seit 1964 verliehenen Preises.
Klassische Musik müsse um neues Publikum kämpfen, ohne ihr Stammpublikum zu verlieren, sagte Leo Siberski, Generalmusikdirektor des Theaters und der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau, in der Laudatio. «Wie Tiffany Poon ihre Kunst gleichzeitig ernsthaft, humorvoll, spannend, sehr persönlich und dabei mit höchster künstlerischer Qualität einer breiten Zuhörerschaft zugänglich macht, ist ein Paradebeispiel für einen solchen gelungenen Spagat.»