Am Dienstag in Bad Muskau ist eine 59-jährige Frau auf eine mutmaßlich seriöse Geldanlage hereingefallen und hat dabei mehr als 2.000 Euro an Betrüger verloren.
Anzeige auf Facebook führt in die Falle
Die Frau hatte bereits im August auf Facebook eine Anzeige für angeblich lukrative Anlagen in Kryptowährungen gesehen. Nach einem Klick öffnete sich ein Fenster zur Eingabe der Handynummer, kurz darauf klingelte ihr Telefon: Sie sollte ein Startkapital von 250 Euro überweisen, dann werde sich ein Finanzberater bei ihr melden.
Falscher Berater bucht Geld ab
Am nächsten Tag rief der angebliche Berater an und gab Anweisungen für ihr Handy. Dabei wurden 2.000 Euro abgebucht und nach Angaben der Frau in Bitcoins angelegt. Den größten Teil des Geldes erhielt sie später zwar zurück, doch dann erhielt sie einen Brief einer Bank über einen abgeschlossenen Kreditvertrag.
Später wurden zudem unberechtigt 2.000 Euro vom Konto der Frau eingezogen. Insgesamt entstand ihr ein Vermögensschaden von rund 2.300 Euro. Der Kriminaldienst in Weißwasser ermittelt wegen Anlagebetrugs.
Polizei warnt vor Betrug
Die Polizei rät, bei Anlage-Angeboten in sozialen Netzwerken besonders vorsichtig zu sein. Hohe Gewinnversprechen und telefonische Anleitungen durch unbekannte Personen können Hinweise auf einen Anlagebetrug sein. Anbieter sollten unabhängig geprüft werden, zudem sollten sich Betroffene nicht unter Druck setzen lassen und niemals Passwörter, Zugangsdaten oder Freigabecodes weitergeben. Wer bereits Geld überwiesen hat und Verdacht schöpft, sollte keine weiteren Zahlungen leisten, alle Belege sichern und die Polizei informieren.
Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.