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Virtueller Tag der offenen Hochschultür in Sachsen

Das Hörsaalgebäude der TU Chemnitz steht im Mittelpunkt des virtuellen Tags der offenen Hochschultür. / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Das Hörsaalgebäude der TU Chemnitz steht im Mittelpunkt des virtuellen Tags der offenen Hochschultür. / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Universitäten und Hochschulen in Sachsen öffnen ihre Türen zum Infotag - wegen der Pandemie allerdings wieder virtuell. Das biete aber auch Vorteile.

Sachsens Hochschulen haben mit der coronabedingten Verlegung des Hochschulinfotages ins Digitale relativ gute Erfahrungen gemacht. Positiv sei vor allem, dass Studieninteressierte weit über Sachsen hinaus erreicht werden könnten, hieß es. Wegen der Corona-Pandemie öffnen die Universitäten und Hochschulen an diesem Donnerstag erneut virtuell ihre Türen. Sächsische Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II haben einen schulfreien Tag, den sie zur Studienorientierung nutzen können.

Die TU Chemnitz sei mit den Zugriffszahlen auf ihr Internetangebot und ihre Social-Media-Kanäle durchaus zufrieden, teilte Sprecher Mario Steinebach mit. Derzeit stelle sich nicht die Frage, ob Präsenztage oder Digitalangebote besser seien. «Es geht allenfalls um die Frage, digitale oder keine Angebote zu unterbreiten», so Steinebach. Wer sich für ein Studium in Chemnitz interessiert, kann sich diesmal in einem virtuellen Hörsaalgebäude umschauen. Dazu gibt es kurze Videos zu verschiedenen Studiengängen. Nach der Pandemie werde die TU auf Präsenztage mit digitalen und hybriden Ergänzungen setzen.

Die TU Bergakademie Freiberg berichtete, dass ihr Online-Campustag im Vorjahr gut besucht worden sei. Gut kämen offene Formate an, bei denen anonym Fragen gestellt werden könnten. Auch Live-Chats mit Studierenden fänden eine hohe Resonanz. «Lange Videos werden hingegen nur selten zu Ende geschaut», teilte Sprecherin Philomena Konstantinidis mit. Online- und Präsenzangebote zum Tag der offenen Tür hätten beide Vor- und Nachteile.

Für die TU Dresden ist die große Reichweite der Digitalangebote ein großer Vorteil. «Wir erreichen damit völlig unproblematisch Interessierte aus ganz Deutschland und dem Ausland», erklärte Birgit Hartenhauer, Leiterin des Studierendenmarketings der Hochschule. Infotage in Präsenz machten es dagegen viel einfacher, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Außerdem werde die Hochschule live einfach besser erlebbar.

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