Sachsens Hochschulen haben mit der coronabedingten Verlegung des Hochschulinfotages ins Digitale relativ gute Erfahrungen gemacht. Positiv sei vor allem, dass Studieninteressierte weit über Sachsen hinaus erreicht werden könnten, hieß es. Wegen der Corona-Pandemie öffnen die Universitäten und Hochschulen an diesem Donnerstag erneut virtuell ihre Türen. Sächsische Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II haben einen schulfreien Tag, den sie zur Studienorientierung nutzen können.
Die TU Chemnitz sei mit den Zugriffszahlen auf ihr Internetangebot und ihre Social-Media-Kanäle durchaus zufrieden, teilte Sprecher Mario Steinebach mit. Derzeit stelle sich nicht die Frage, ob Präsenztage oder Digitalangebote besser seien. «Es geht allenfalls um die Frage, digitale oder keine Angebote zu unterbreiten», so Steinebach. Wer sich für ein Studium in Chemnitz interessiert, kann sich diesmal in einem virtuellen Hörsaalgebäude umschauen. Dazu gibt es kurze Videos zu verschiedenen Studiengängen. Nach der Pandemie werde die TU auf Präsenztage mit digitalen und hybriden Ergänzungen setzen.