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Warnstreik im Leipziger Nahverkehr bis Sonntag verlängert

Zahlreiche streikende Beschäftigte der Leipziger Verkehrsbetriebe haben am Freitag in Leipzig für Ausfälle im Nahverkehr gesorgt. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Zahlreiche streikende Beschäftigte der Leipziger Verkehrsbetriebe haben am Freitag in Leipzig für Ausfälle im Nahverkehr gesorgt. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa

In Leipzig rollen Busse und Bahnen auch am Sonntag nicht. Die Beschäftigten wollen mit dem verlängerten Warnstreik mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben.

In Leipzig bleiben Busse und Straßenbahnen auch am kommenden Sonntag in den Betriebshöfen. Das haben die Beschäftigten am Freitag im Rahmen der bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr auf einer Streikversammlung beschlossen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Der Streikaufruf galt in Leipzig zunächst nur bis Samstag.

Ziel sei zusätzlicher Druck auf die Arbeitgeber, insbesondere die Leipziger Verkehrsbetriebe, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Lou Hauser der Deutschen Presse-Agentur. Man rechne in Leipzig damit, dass sich mindestens 400 Beschäftigte an den Streiks beteiligen. Busse und Bahnen der Stadt hätten am Freitag bis auf wenige von Subunternehmen bediente Linien praktisch flächendeckend stillgestanden. 

Hintergrund der Streiks sind die bisher ergebnislosen Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr Sachsen. Verdi fordert vor allem Entlastungen bei den Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten sowie bessere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Die Arbeitgeber verweisen auf bereits vereinbarte Entgelterhöhungen und sehen die finanziellen Spielräume ausgeschöpft. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 9. März geplant.

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