Sachsen droht laut einer Studie ein erheblicher Verlust an Arbeitskräften. Bis 2040 werde die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter im Freistaat um 9,4 Prozent sinken, heißt es in einer Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Noch stärker betroffen sei das benachbarte Thüringen mit einem Rückgang von 15,8 Prozent. Besonders spürbar seien die Folgen des demografischen Wandels in den ostdeutschen Bundesländern und im Saarland.
Die Projektion hat das IAB zusammen mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung erstellt. Sie rechnet damit, dass die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland von 47,1 Millionen im Jahr 2023 auf 46 Millionen im Jahr 2040 zurückgeht. In Sachsen werde sich dieser Trend besonders stark auswirken: Die Prognose rechnet mit einem deutlichen Rückgang an Arbeitsplätzen in verschiedenen Branchen.