Viel Arbeit für Sachsens Arbeitsmarktmentoren: Im vergangenen Jahr haben sie rund 600 Zugewanderte erfolgreich bei ihrem Weg in eine Beschäftigung oder Ausbildung begleitet. Insgesamt wurde bei 1.600 Menschen ein Mentoring begonnen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Bereits seit 2016 hilft das durch sächsische Landesmittel finanzierte Programm dabei, Menschen mit ausländischen Wurzeln bei der beruflichen Integration.
Aktuell liegt Fokus auf Frauen und Männer ohne Qualifikation
«Aktuell setzen die Arbeitsmarktmentoren Sachsen bewusst einen besonderen Schwerpunkt auf weibliche Schutzsuchende sowie auf Menschen, die bislang keine berufliche Qualifikation haben und diese erlangen möchten», hieß es. Diese Zielgruppen stünden beim Einstieg in den Arbeitsmarkt oft vor zusätzlichen Hürden und benötigten eine intensivere Begleitung.
Genau hier setzen die Arbeitsmarktmentoren an: Sie beraten etwa zur Ausbildung und Weiterbildung, helfen beim Schreiben von Bewerbungen, begleiten bei Behördengängen und suchen - wenn nötig - auch einen Kitaplatz, um die Aufnahme eines Jobs zu ermöglichen. Auch bei der Anerkennung von Abschlüssen, die im Ausland erworbenen wurden, stehen sie zur Seite.