Die Arbeitslosigkeit in Sachsen steigt weiter und hat die Marke von 150.000 Menschen überschritten. Zugleich melden Unternehmen weniger freie Stellen als sonst in dieser Jahreszeit. Es wachse das Risiko arbeitslos zu werden ebenso wie das Risiko arbeitslos zu bleiben, konstatierte der Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Klaus-Peter Hansen. «Wir werden uns an die 7, was die Arbeitslosenquote betrifft in ganz Sachsen, leider gewöhnen müssen.»
Im Februar ist die Arbeitslosigkeit abermals gestiegen: um 969 Menschen oder 0,6 Prozent auf 150.252 Männer und Frauen. Damit lag die Zahl um 5,7 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote wurde mit 7,0 Prozent angegeben. Das sei der höchste Stand seit 2017, hieß es. Am niedrigsten ist sie im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (5,7), am höchsten in der Stadt Chemnitz (9,4).