Krankheitsbedingte Arbeitsausfälle bei gesetzlich Krankenversicherten in Sachsen sind im ersten Quartal 2024 weiter auf einem hohen Niveau geblieben. Unter den versicherten Beschäftigten bei der DAK-Gesundheit lag der Krankenstand von Januar bis Ende März bei 6,1 Prozent, wie die Krankenkasse in einem Report mitteilte. Damit blieb der Stand über dem bundesweiten Durchschnitt von 5,8 Prozent.
Atemwegserkrankungen häufigste Ursache für Fehltage
Weiterhin sorgen Atemwegserkrankungen laut Kasse für die meisten Fehltage. Husten, Schnupfen und Bronchitis verursachten in den ersten zwölf Wochen des Jahres demnach 146 Fehltage pro 100 Versicherte. Einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete die Krankenkasse bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen. Dazu zählen auch Rückenschmerzen. Konkret sank die Zahl um vier Prozent auf 87 Fehltage je 100 Versicherte. Bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Anpassungsstörungen wurde ein Anstieg um rund zehn Prozent auf 82 Fehltage je 100 Versicherte registriert. Die drei Erkrankungsgruppen waren laut DAK Ursache für mehr als die Hälfte der Fehltage.
Zudem seien jüngere Menschen zwar öfter krankgeschrieben, bei älteren Beschäftigten über 60 Jahren dauere ein Krankschreibungsfall durchschnittlich jedoch länger.
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