In Sachsen finden immer mehr geflüchtete Menschen einen Job. Inzwischen gehen mehr als 26.000 von ihnen einer Arbeit nach - der Großteil in Voll- und Teilzeit. Im November 2024 waren in Sachsen 22.364 Flüchtlinge sozialversicherungspflichtig beschäftigt, gab die Bundesagentur für Arbeit in Sachsen bekannt. Das sind gut 30 Prozent mehr als 2023 und 126 Prozent mehr als 2020 zu Beginn der Erfassung.
Steigende Tendenz auch bei Minijobbern
Darüber hinaus habe es im November 2024 insgesamt 4.048 Flüchtlinge gegeben, die als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) arbeiteten. Auch hier sei die Tendenz steigend. Geflüchtete Menschen kämen in erster Line nach Deutschland, um Schutz zu finden. Doch mit zunehmender Aufenthaltsdauer wachse bei vielen der Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe, die meist über Arbeit funktioniere.
«Die Entwicklung zeigt: Der Weg in Beschäftigung ist möglich – er erfordert jedoch Zeit, Sprachkompetenz, Qualifikationen und passende Rahmenbedingungen. Eine Vielzahl Geflüchteter hat sich durch Integrationskurse, Anerkennung von Abschlüssen oder eine Ausbildung aktiv auf diesen Weg gemacht», teilte die Arbeitsagentur weiter mit.