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Digitale Forschung: TU Dresden baut neues Zentrum auf

Ein Zentrum für digitale Forschung soll das Lehmann-Zentrum-Bürogebäude werden.
So soll das neue Lehmann-Zentrum-Bürogebäude der TU Dresden aussehen. © Visualisierung: AWB Architekten GmbH
Von: Wissensland
An der TU Dresden entsteht ein neues Forschungsgebäude für digitale Wissenschaften. Bis zu 600 Menschen sollen dort künftig an Themen wie Künstlicher Intelligenz und Hochleistungsrechnen arbeiten. EU und Freistaat investieren 101 Millionen Euro.

An der Technischen Universität Dresden entsteht ein neues Zentrum für digitale Forschung. Jetzt wurde der Grundstein für das Lehmann-Zentrum-Bürogebäude gelegt. Künftig sollen dort bis zu 600 Beschäftigte an Fragen der digitalen Transformation arbeiten.

Der Neubau entsteht südlich der Nöthnitzer Straße direkt neben dem Rechenzentrum des Lehmann-Zentrums. Nutzer wird das Center for Interdisciplinary Digital Sciences (CIDS) der TU Dresden sein. Dort beschäftigen sich Forschende unter anderem mit Hochleistungsrechnen, Künstlicher Intelligenz und digitaler Infrastruktur. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen investieren rund 101 Millionen Euro in das Vorhaben.

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Raum für Forschung und Austausch

Auf rund 11.000 Quadratmetern entstehen Büros, Labore, Werkstätten sowie Seminar- und Besprechungsräume. Geplant sind außerdem ein zentraler Hörsaal, zwei Foyers und flexibel nutzbare Begegnungsflächen. Der Neubau soll nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch den Austausch fördern. Konferenzen, Workshops, Ausstellungen und Demonstratoren sollen das Thema digitale Forschung sichtbar und erlebbar machen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte bei der Grundsteinlegung die Bedeutung des Projekts. "Viele Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit exzellenter Forschung und starken Partnerschaften bewältigen." Gemeinsam mit der Europäischen Union investiere Sachsen deshalb in moderne Forschungsinfrastrukturen und in die Wissenschaft von morgen.

Investition in die digitale Zukunft

TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger sieht in dem Neubau weit mehr als ein Bauprojekt. "Wir danken der EU und dem Freistaat Sachsen, die nicht nur in ein Gebäude investieren, sondern in Talente, Spitzenforschung und die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftlichen Nutzen zu überführen.“

Im CIDS arbeiten Forschende verschiedener Disziplinen an den Grundlagen der digitalen Welt von morgen. Als Exzellenzuniversität und Standort für Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz gehört die TU Dresden bereits heute zu den wichtigsten Zentren der digitalen Forschung in Deutschland. Der Neubau soll dafür künftig mehr Platz und bessere Bedingungen schaffen.

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