In der zentralen Mauer-Gedenkstätte in Berlin ist an den Fall der Mauer vor 30 Jahren erinnert worden. Zu der Gedenkveranstaltung auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße kamen am Samstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch ausländische Gäste wie die Staatspräsidenten der Slowakei, Polens, Tschechiens und Ungarns, Zeitzeugen und Schüler nahmen an den Feierlichkeiten teil.
«Die friedliche Revolution bedeutet zuallererst Verantwortung zu übernehmen, Toleranz zu leben, Demokratie und Menschenrechte zu achten und zu verteidigen und den Traum vom vereinten Europa mit Leben zu füllen», sagte der Direktor der Mauer-Stiftung, Axel Klausmeier, laut Redemanuskript.
Der Bundespräsident wollte mit seinen ausländischen Gästen Zuzana Caputova (Slowakei), Milos Zeman (Tschechien), Andrzej Duda (Polen) und Janos Ader (Ungarn) noch ein Denkmal besuchen, das den Beitrag der Staaten zum Fall der Mauer am 9. November 1989 würdigt. Die Kanzlerin nimmt an einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung teil.