Kranzniederlegungen, Friedensandachten, Konzerte oder stille Erinnerung - Dresden gedenkt in einer Woche wieder seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Am 80. Jahrestag der Luftangriffe vom 13./14. Februar 1945 will die Elbestadt ein besonders starkes Zeichen für Versöhnung und Miteinander setzen; auch angesichts der aktuellen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie des erstarkten Rechtsextremismus in Deutschland.
Unter dem Motto «Gemeinsam wachsam» sollen sich am Abend wieder Zigtausende die Hände reichen und eine Menschenkette um die Innenstadt bilden - als symbolischer Schutz gegen rechtes Gedankengut. Die Bürgerschaft der Elbestadt ist angesichts erneut gefährdeter Demokratien, Populismus, Rassismus und Antisemitismus weltweit sowie Krieg und Terror aufgerufen, Erinnerung und Mahnung wachzuhalten und sich einzusetzen für ein «Nie wieder!»