Die Biotech-Branche in Sachsen hat nach Ansicht von Experten in der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig etwa Unternehmen der Medizintechnik und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet seien, sagte André Hofmann, Geschäftsführer des Biotechclusters biosaxony, der Deutschen Presse-Agentur. Zahlreiche Firmen in Sachsen hätten innerhalb kürzester Zeit auf die Herstellung von Atemschutzmasken umgesattelt, andere wiederum Corona-Tests entwickelt. «Etliche Unternehmen haben neue Geschäftsfelder entdeckt», so Hofmann. Das zeige, dass der Freistaat mit dem Aufbau und der Förderung eines Biotech-Clusters in den vergangenen Jahren auf das «richtige Pferd» gesetzt habe.
Am Mittwoch stellen sich im Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) beim Life-Sciene-Forum zahlreiche Firmen vor und ziehen Bilanz, wie sich die Branche in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat. Eröffnet wird das Forum von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Mit dabei sind unter anderem das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden sowie das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum in Leipzig.