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Strompreise für EnviaM-Kunden steigen - Gas wird auch teurer

Ein Wechselstromzähler zeigt den aktuellen Zählerstand in Kilowattstunden in einem Haushalt an. / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
Ein Wechselstromzähler zeigt den aktuellen Zählerstand in Kilowattstunden in einem Haushalt an. / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Für Kunden des ostdeutschen Energieversorgers EnviaM wird der Strom ab 1. Januar 2023 deutlich teurer. Der Preis steige für die Grundversorgung und daran angelehnte Sonderverträge um 20,28 Cent je Kilowattstunde brutto, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Montag. Kunden zahlten somit ab kommendem Jahr 48,06 Cent je kWh brutto. Die Grundpreise sollen nach Unternehmensangaben unverändert bleiben.

Die neuen Preise gelten für rund 600.000 Privat- und Gewerbekunden im Netzgebiet von Mitnetz Strom in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Gründe für die Preisanpassung seien «steigende Beschaffungskosten, höhere Netzentgelte und veränderte Umlagen», erklärte der Sprecher.

Infolge der explodierenden Energiemarktpreise kündigte der Gasversorger Mitgas - ein Unternehmen der Envia-Gruppe - am Montag ebenfalls zum Jahreswechsel Preiserhöhungen an. So steige der Verbrauchspreis um 6,31 Cent je Kilowattstunde brutto auf 18,96 Cent je kWh brutto. Der Grundpreis bliebe allerdings gleich. Von der Preiserhöhung sind nach Firmenangaben rund 57.000 Privat- und Gewerbekunden in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betroffen.

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