Sinkende Getreidepreise machen den Landwirten in Sachsen zu schaffen. «Der reine Marktfruchtbau ist aktuell betriebswirtschaftlich ein Verlustgeschäft», sagte Torsten Krawczyk, Präsident des sächsischen Landesbauernverbandes, zum Ernteauftakt auf dem Landgut Staritz in Belgern (Landkreis Nordsachsen). Seit Frühjahr würden die Getreidepreise nur noch den «Weg gen Süden» kennen - also nach unten.
Trendwende bei fallenden Getreidepreisen nicht absehbar
Nach Verbandsangaben liegen die Preise schon zum Erntestart teilweise unter dem Vorjahresniveau. Eine Trendwende sei aktuell nicht in Sicht. «Eine kostendeckende Vermarktung ist bei der aktuellen Marktsituation kaum gegeben, da sich die Betriebsmittelpreise für Saatgut, Dünger und Pflanzenschutz auf einem beständig hohen Niveau befinden», hieß es.