Seit Beginn des Rückmeldeverfahrens zur Corona-Soforthilfe haben rund 2.700 sächsische Unternehmen bislang insgesamt etwa 16 Millionen Euro an staatlicher Unterstützung zurückgezahlt. Wie die Sächsische Aufbaubank (SAB) auf Anfrage mitteilte, liegt der durchschnittliche Rückzahlungsbetrag bei rund 5.900 Euro. Hintergrund sind nachträgliche Prüfungen, ob die im Frühjahr 2020 ausgezahlten Hilfen des Bundes tatsächlich in voller Höhe erforderlich waren.
Seit Mitte November wurden demnach etwa 45.000 Unternehmen der insgesamt rund 70.000 Unternehmen zur Rückmeldung aufgefordert - etwa 14.000 haben bisher geantwortet. In 73 Fällen wurde Klage gegen Rückforderungen eingereicht, 38 davon seien noch offen, hieß es. Die Rückzahlungen sind nach Angaben der SAB grundsätzlich zinsfrei innerhalb von sechs Monaten möglich. Im Bedarfsfall können auch Ratenzahlungen vereinbart werden.