Wenige Tage vor der Eröffnung der neuen Chipfabrik von Infineon in Dresden hat Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) schnellere Genehmigungsverfahren für Investitionen in die Halbleiterindustrie gefordert. Europa müsse bei den Rahmenbedingungen wettbewerbsfähiger werden, erklärte der Minister anlässlich der bevorstehenden Inbetriebnahme der sogenannten Smart Power Fab.
Kritik an langen EU-Verfahren
«Der Chips Act 2.0 ist eine Chance und ein Realitäts-Check. Wenn Sachsen in gut drei Jahren bauen kann, darf Brüssel nicht vorher eineinhalb Jahre für die Prüfung brauchen», sagte Panter. Gerade in den Schlüsselindustrien des 21. Jahrhunderts müsse die EU Genehmigungsverfahren beschleunigen, um im internationalen Wettbewerb mit den USA und asiatischen Staaten bestehen zu können.