Premiere in Sachsen: Bahnreisende zwischen Chemnitz und Leipzig fahren fortan in neuen Akkuzügen. Der erste dieser Art vom Typ Coradia Continental der Firma Alstom ist am Montag 5.31 Uhr am Hauptbahnhof Chemnitz abgefahren. Bisher fuhren sie auf der Strecke nur zur Schulung der Mitarbeiter und für Testfahrten - nun haben sie den regulären Fahrplanbetrieb übernommen. Bis Mitte Juni sollen insgesamt elf solche Züge die bisher auf der Linie RE 6 fahrenden Diesel-Doppelstockzüge komplett ersetzen, teilte der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) mit.
Der RE 6 verbindet die beiden Großstädte Chemnitz und Leipzig und wird auch von vielen Pendlern genutzt. Für den Wirtschaftsraum Chemnitz ist er zugleich eine wichtige Anbindung zum Fernverkehrsknoten Leipzig. Doch die rund 80 Kilometer lange Strecke ist eingleisig und ohne Oberleitung. Außerdem sorgte in den vergangenen Jahren die veraltete Technik der dort fahrenden Züge immer wieder für Probleme und Beschwerden.