Der angekündigte sechstägige Streik der Lokführer wird den Bahnverkehr in Sachsen erneut erheblich einschränken. Die Deutsche Bahn stellt sich mit einem Notfahrplan auf den Ausstand vom 24. bis 29. Januar ein. Auf weniger Zugausfälle hoffen dagegen die Bahn-Konkurrenten, die sich mit der Lokführergewerkschaft GDL bereits auf Tarifverträge geeinigt haben oder in Verhandlungen sind. Ein Überblick:
Deutsche Bahn mit Notfahrplan
Die Deutsche Bahn wird im Fern- und im Nahverkehr ab Mittwoch mit einem Notfahrplan fahren. Fahrgäste sollten sich im Internet oder in der App informieren, welche Verbindungen möglich sind. Wie bei den vorherigen Streiks sei damit zu rechnen, dass ungefähr ein Fünftel der Fernzüge bundesweit fahren werden, sagte eine Bahnsprecherin. Es würden extra lange Züge eingesetzt, um möglichst viele Fahrgäste befördern zu können. Zudem gelten wieder Kulanzregelungen für bereits gekaufte Tickets. Die Zugbindung werde aufgehoben. Im Nahverkehr werde versucht, zusätzliche Ersatzfahrten mit Bussen zu organisieren.