Südlich von Leipzig soll auf dem Gelände einer ehemaligen Brikettfabrik eine Kombination aus Rechenzentrum, grüner Wasserstoffproduktion und Batteriespeicher entstehen. Ein Bürgerbegehren am kommenden Sonntag werde entscheiden, ob der sogenannte «Green Power Park» Realität wird, sagt Wolfgang Pielmaier, der Geschäftsführer der PV Backoffice GmbH in Neukieritzsch. Das Unternehmen soll das Projekt im Ortsteil Lobstädt leiten und finanzieren. Pielmaier ist gleichzeitig Mitgesellschafter bei Move On Energy, die den naheliegenden Energiepark Witznitz betreibt.
Der Unternehmer sei zuversichtlich, dass sich die Bürgerinnen und Bürger für das Projekt entscheiden werden. Der «Green Power Park» soll mit grünem Strom aus dem zweiten Vorhaben, dem Energiepark Kleinzössen, versorgt werden. Hierbei handelt es sich um einen rund 85 Hektar großen Solarpark auf einer Kippenfläche eines stillgelegten Tagebaus. «Durch die Verbindung Energiepark Kleinzössen mit "Green Power Park" werden wir hier das erste grüne Rechenzentrum haben», erklärt Pielmaier. Zudem seien Batteriespeichersysteme und Wasserstoff als Langzeitspeicher vorgesehen.