Trotz der Haushaltskrise des Bundes sind die finanziellen Mittel für die Strukturentwicklung in der Lausitz nach Worten des Ostbeauftragten, Carsten Schneider, gesichert. Die Finanzierung bleibe davon unberührt und sei durch das Kohleausstiegsgesetz gesetzlich abgesichert, sagte Schneider am Freitag bei einem Treffen der Großen Lausitzrunde in Spremberg (Spree-Neiße). Das kommunale Bündnis hat 56 Mitglieder. An der Veranstaltung nahmen die Bürgermeister aus Sachsen und Brandenburg sowie Bundestags-und Landtagsabgeordnete teil. Auch das Thema Wasser kam auf den Tisch.
Rechtssicherheit durch Nachtragshaushalt
Mit dem noch zu beschließenden Nachtragshaushalt gebe es dann Rechtssicherheit für die Ausgaben des Landes für kommunale Projekte als auch finanzielle Mittel des Bundes, etwa für den Ausbau der Schiene und Forschungsbereiche, so Schneider. Der SPD-Politiker zeigte sich bei dem Treffen in Spremberg zuversichtlich, dass der Nachtragshaushalt beschlossen wird.
Das Bundesverfassungsgericht hatte die Umwidmung von 60 Milliarden Euro im Haushalt 2021 für nichtig erklärt. Das Geld war als Corona-Kredit bewilligt worden, sollte aber nachträglich für Klimaschutz und Modernisierung der Wirtschaft eingesetzt werden.