Die Ermittlungen zum nächtlichen Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle laufen jetzt allein in sächsischer Regie. «Die Bundespolizei ist inzwischen mit ihrer Arbeit durch. Jetzt sind unsere Kriminaltechniker dran», sagte der Leipziger Polizeisprecher Olaf Hoppe. Die Ermittlungen würden von Kollegen der Polizeidirektion Leipzig und des Landeskriminalamtes Sachsen geführt.
Sichtung eines Flugobjektes und Fund von Gegenstand am Boden
Nach Angaben von Hoppe war kurz vor Mitternacht ein unbekanntes Flugobjekt am Flughafen gesichtet worden. Darauf habe man sofort reagiert und den Flugbetrieb einschränken müssen. Fast zeitgleich habe man auf der Südpiste des Flughafens ein Objekt gefunden, das bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht identifiziert sei. Nähere Angaben machte der Polizeisprecher nicht. Er ließ auch offen, ob der Gegenstand in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeuges gefunden wurde.
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen war am Morgen von einer Drohne die Rede, an der Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein sollen. Zuerst hatte «Bild» über den Vorfall berichtet.