Sachsens größtes Privatweingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe bei Meißen setzt im sich verändernden Klima auf natürliche Mittel und Hightech im Weinbau. «Es zeichnet sich ein weiteres Dürrejahr ab, das Boden- und Wassermanagement im Weinberg muss entsprechend abgestimmt werden», sagte Betriebsleiter Björn Probst. Ähnliches gelte für den Pflanzenschutz, da die Klimaerwärmung neue Schädlinge mitbringe. Und technische Innovationen wie Drohnen und Prognosemodelle des Smart Farming sorgten für passgenaues und umfassendes Weinbergs-Monitoring.
Laut Probst können neben der proaktiven biologischen Stärkung der Pflanzen immer weniger «klassische» Bio-Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. So muss schon bei der Pflanzung neuer Reben gut überlegt werden, ob klassische oder neue Sorten verwendet werden, die resistent genug sind, um mit den jeweils aktuellen Bedingungen umzugehen.