Ausgediente Autobatterien und Solar - mit dieser Kombination will die Deutsche Bahn in ihren ICE-Werken kräftig Stromkosten sparen. Das Leipziger Werk wurde jetzt mit einem sogenannten Second-Life-Batteriespeicher aus alten E-Auto-Batterien ausgestattet. Es ist ein Pilotvorhaben, weitere Werke sollen folgen, wie die Bahn mitteilte.
Die Anlage besteht aus gebrauchten Autobatterien, die nicht mehr stark genug sind, um E-Autos anzutreiben. Sie können aber als Speicher genutzt werden. Diese Module speichern Strom, den eine Solaranlage auf dem Dach des Werks erzeugt. Wird für die Wartungsarbeiten an den Zügen besonders viel Strom benötigt, gibt der Speicher ihn ab.