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60 Jahre Grubenkatastrophe in Zwickau: Gedenken an 123 Tote

22.02.2020 von

Foto: Ein Rettungstrupp kurz vor dem Einsatz in der Unglücksgrube in Zwickau. Foto: ADN Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Stadt Zwickau begeht einen traurigen Jahrestag. An diesem Samstag jährt sich zum 60. Mal das schwerste Grubenunglück der DDR. Am 22. Februar 1960 kamen bei einer Methan- und Kohlenstaubexplosion im VEB Steinkohlenwerk «Karl Marx» 123 Menschen ums Leben. Aus diesem Anlass beginnt um 8.30 Uhr eine ökumenische Gedenkfeier in der Moritzkirche, bei der die Namen aller Toten dieser Tragödie verlesen werden sollen. Auslöser der Explosion in rund 950 Metern Tiefe war unsachgemäßer Umgang mit Sprengstoff.

Begleitet vom Glockenläuten der Kirchen in Zwickau und den umliegenden Gemeinden soll sich im Anschluss an die Gedenkfeier ein Trauerzug zum Hauptfriedhof formieren. Dort sind die Edelstahlplatten mit Informationen zur Zwickauer Bergbaugeschichte zum Unglück anlässlich des 60. Jahrestages erneuert worden. Bei der stillen Kranzniederlegung an den Gedenksteinen wird es traditionell keine Reden geben.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Rettungstrupp kurz vor dem Einsatz in der Unglücksgrube in Zwickau. Foto: ADN Zentralbild/dpa/Archivbild

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