Das aktuelle Hochwasser nach Dauerregen und Starkniederschlägen hat Sachsen bislang weniger hart getroffen als erwartet. Nach Einschätzung von Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) übersteht es der Freistaat «mit einem blauen Auge, vielleicht noch nicht mal». Angesichts der dramatischen Bilder aus Osteuropa und Südosteuropa mit Todesopfern und Zerstörungen werde er «vergleichsweise glimpflich davonkommen», sagte Günther in Dresden. Die Pegelstände seien niedriger als zwischenzeitlich befürchtet. Die Lage in den betroffenen Flussgebieten im Osten des Landes entspannt sich zunehmend, die Wasserstände an den Meldepegeln sind überwiegend rückläufig.
Die Elbe indes schwillt weiterhin an - und wird auch noch länger Hochwasser führen. Der Freistaat will unterdessen den von Hochwasser betroffen Gebieten in Polen, Tschechien und Niederösterreich Hilfe anbieten.