Der Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz nahe der Grenze zu Sachsen gilt als gelöscht. Die Feuerwehr übergab das betroffene Gebiet zwischen den Orten Rynartice, Dolni Chribska und Doubice der Nationalparkverwaltung, wie ein Sprecher mitteilte. Es gebe keine aktiven Glutnester mehr. Zur Sicherheit sollen sechs Einheiten der freiwilligen Feuerwehr das Waldstück für die nächsten zwei Wochen im Blick behalten. Der Nationalpark Böhmische Schweiz grenzt an die Sächsische Schweiz und ist bei Wanderern beliebt.
Lehren aus 2022 gezogen
Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden. Ein Feuerwehrmann musste wegen Überhitzung behandelt werden. Bei der Bewältigung des Brandes hätten die Erfahrungen aus dem Jahr 2022 eine enorme Rolle gespielt, sagte der Generaldirektor der tschechischen Feuerwehr, Vladimir Vlcek. Wichtig seien auch die Unterstützung mit zahlreichen Hubschraubern aus der Luft und der Einsatz moderner Technik gewesen. Vor fast vier Jahren hatte ein dreiwöchiger Großbrand weite Teile des Nationalparks zerstört.
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