Der Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz nahe der Grenze zu Sachsen ist unter Kontrolle. Das Einsatzgebiet habe von rund 100 auf 20 Hektar verkleinert werden können, teilte die Feuerwehr mit. Die Löscharbeiten dürften indes noch bis Ende der Woche andauern. Die Zahl der Kräfte von zuletzt knapp 550 solle um ein Drittel auf knapp 370 verringert werden. «Die Lage sieht jetzt optimistisch aus», hieß es. Sechs Hubschrauber sollen weiter mit Außenlastbehältern aus der Luft Wasser abwerfen.
Drohnen mit Wärmebildkameras
Das schwer zugängliche Gelände erschwert die vollständige Löschung des Brandes. Nachts sind unter anderem Drohnen mit Wärmebildkameras im Einsatz, um wieder aufflammende Glutnester zu entdecken. Tschechien ersuchte bereits am Wochenende über den EU-Zivilschutz-Mechanismus um Unterstützung. Die Slowakei stellte daraufhin zwei mittelgroße Transporthubschrauber des Typs Sikorsky UH-60 Black Hawk zur Verfügung.
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