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Brand nahe Sachsen nicht unter Kontrolle - Hoffen auf Regen

Brand nahe Sachsen nicht unter Kontrolle - Hoffen auf Regen
Ein Feuerwehrmann steht in einem Waldgebiet im Nationalpark Böhmische Schweiz. / Foto: Hájek Ondøej/CTK/dpa
Von: DieSachsen News
Zwei Black-Hawk-Hubschrauber aus der Slowakei unterstützen den Einsatz in Tschechien. Was steckt hinter dem Kampf gegen das Feuer in der Böhmischen Schweiz? Die Hoffnung ruht auf Niederschlägen.

Der Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz nahe der Grenze zu Sachsen breitet sich aktuell nicht weiter aus. Nach Angaben der Behörden ist er bisher jedoch noch nicht unter Kontrolle. «Das Wetter ist unberechenbar», schrieb die Feuerwehr bei X. Es müsse mit Windböen gerechnet werden. Von dem Waldbrand betroffen ist inzwischen eine Fläche von etwas weniger als einem Quadratkilometer. Der Nationalpark unweit der Elbe ist bei Touristen und Wanderern beliebt.

Vor Ort sind mehr als 400 Feuerwehrleute im Einsatz, dazu kommen weitere Kräfte von Polizei, Armee und Rettungsdienst. Mindestens acht Helikopter sollen Wasser aus der Luft abwerfen. Zwei mittelgroße Transporthubschrauber des Typs Sikorsky UH-60 Black Hawk sollen gegen Mittag zur Unterstützung aus der benachbarten Slowakei eintreffen. Das Feuer war am Samstag aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen.

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Auf Regen hoffen

Der Einsatz wird im schwer zugänglichen Gelände durch Hitze, Trockenheit und Wind erschwert. In Tschechien hofft man nun auf Niederschläge, spätestens am Dienstag soll es damit so weit sein. Der tschechische Regierungschef Andrej Babis dankte den Feuerwehrleuten bei X für ihren Mut. «Sie sind wieder in der Böhmischen Schweiz im Einsatz, um die Natur und das Eigentum der Menschen zu schützen», schrieb der 71-Jährige.

Der Nationalpark Böhmische Schweiz wurde im Jahr 2000 ausgerufen und umfasst eine Fläche von rund 79 Quadratkilometern. Wichtigstes Wahrzeichen ist das Prebischtor, eine der größten natürlichen Felsbrücken Europas.

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