Durch den bis 2038 geplanten Kohleausstieg in der Lausitz droht das Grundwasser in der ganzen Region abzusinken. Experten aus den Wasserbehörden Brandenburgs und Sachsens arbeiten bereits seit Jahren daran, den Wasserhaushalt zu stabilisieren. Diesem Ziel dient auch eine weitere Studie, die Ende April dieses Jahres ausgeschrieben werden soll. Dabei soll untersucht werden, welche Möglichkeiten der Wasserspeicherung an den bestehenden Talsperren, Wasserspeichern und Bergbaufolgeseen, wie dem Cottbuser Ostsee, bestehen, teilte das Agrarministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion mit.
Die Ausschreibung vergibt die sächsische Landestalverwaltung. Wie die Behörde auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, geht sie von einer Bearbeitungszeit der Studie, die europaweit ausgeschrieben werden soll, von 18 Monaten aus. Mit einem Arbeitsbeginn werde frühestens im vierten Quartal 2025 gerechnet.