Die Wälder in Sachsen sind zu Beginn des Jahres gut mit Wasser versorgt. «Für die Jahreszeit ist es in Ordnung: nicht zu trocken, nicht zu feucht», sagte Rainer Petzold, Leiter des Referates für Standorterkundung und Bodenmonitoring beim Staatsbetrieb Sachsenforst.
Für einen guten Start ins Frühjahr komme es jetzt allerdings auf die Monate Februar und März an. «Die dürfen nicht trocken sein», sagte Petzold. Blieben Niederschläge aus, könne sich schnell wieder eine Dürre entwickeln.
Das Winterhalbjahr diene in den Wäldern dazu, die Bodenwasserspeicher wieder aufzufüllen. Gelingt dies nicht, wie zuletzt in den Dürrejahren seit 2018, dann bedeutet das Stress für den Wald.