Luchskatze Mia im Westerzgebirge ausgewildert
In Sachsen ist erneut ein Luchs ausgewildert worden. Luchskatze Mia wagte den Sprung in ihren neuen Lebensraum in den Wäldern des Westerzgebirges im Eibenstocker Forst im Westerzgebirge, wie das Landesamt für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft mitteilte. Seit 2024 ist Mia der zehnte Luchs, der in Sachsen ausgewildert wurde. Die Luchskatze war im Vorjahr zusammen mit zwei Geschwistertieren im Tierfreigelände des Nationalparkzentrums Falkenstein in Bayern geboren worden. In dem großen naturnahen Freigehege behalten die Tiere ihre natürliche Scheu vor Menschen. Damit waren für Mia von Anfang an die Weichen gestellt, um sie im Alter von etwa einem Jahr auszuwildern. Vor der Auswilderung werden alle Luchse mit GPS-Halsbandsendern ausgestattet. Die Halsbänder übertragen regelmäßig Ortungsdaten, die Aufschluss darüber geben, wo sich die Tiere aufhalten und ob sie sich begegnen. Nach etwa einem Jahr lösen sich die Halsbänder automatisch, sodass dann die Beobachtung weitgehend über Wildkameras erfolgt. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten