Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg hat bei der Vollversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Mittwoch gegen den Einstieg eines strategischen Partners in die DFL gestimmt. Das gaben die Elbestädter am Freitag bekannt. Die Geschäftsführer Otmar Schork (Sport) und Alexander Wahlen (kaufmännisch) begründeten in einer Mitteilung ihr Votum mit der vorgegebenen Zeitschiene. «Es geht um eine Entscheidung mit enormer Tragweite über 20 Jahre, die gut überlegt sein muss und wir nicht unter Zeitdruck treffen wollen. Es gibt noch offene Fragen. Beispielsweise ist unklar, wie die Digitalisierung und wie der Kapitalbedarf im Detail aussehen», schreiben die Geschäftsführer.
Der DFL-Plan sah vor, dass die nationalen und internationalen Medienrechte in eine Tochtergesellschaft ausgelagert werden sollten. Ein möglicher Investor sollte über eine Laufzeit von 20 Jahren 12,5 Prozent der Erlöse des neuen Unternehmens erhalten. Ein entsprechender Antrag erhielt bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch in Frankfurt am Main nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit unter den 36 Erst- und Zweitligisten.