Die Handballer des SC DHfK Leipzig hüpften euphorisch über den Hallenboden, bei Manager Karsten Günther flossen die Freudentränen. Erstmals seit Februar 2016 hat Leipzig wieder ein Ost-Derby für sich entschieden und den SC Magdeburg am Sonntag mit 33:29 (16:14) besiegt. «Das war ein Wahnsinns-Sieg. Normalerweise ist es das Spiel des Jahres, wenn hier 7500 Zuschauer sind. Und genauso sind wir es angegangen», sagte Linksaußen Lukas Binder bei «Sky». Acht Derbys in Serie hatte Leipzig zuletzt nicht gewonnen.
Dass dies in der leeren Leipziger Arena am Sonntag anders war, lag auch an Joel Birlehm. Der DHfK-Torwart zeigte starke 13 Paraden und ließ den SCM-Angriff reihenweise verzweifeln. «Wir haben verdient gewonnen, waren über 60 Minuten besser», sagte Birlehm beim «MDR». «Vorn waren wir super effizient und haben Magdeburg gerade in der zweiten Halbzeit nicht ins Spiel kommen lassen.» Bester Feldspieler und mit sechs Toren bester Leipziger Werfer war Niclas Pieczkowski. Beim SCM glänzte Omar Ingi Magnusson mit elf Treffern.