Wunsch-Trainer geht zum Wunsch-Verein: Nur einen Tag nach Verkündung des millionenschweren Weggangs von Julian Nagelsmann zum FC Bayern München soll nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien mit Jesse Marsch der Nachfolger auf der Trainerbank von RB Leipzig feststehen. «Wir werden uns zeitnah dazu äußern», sagte Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport bei RB, der dpa am Mittwoch viel- und gleichzeitig nichtssagend. Der noch in Österreich beim FC Red Bull Salzburg unter Vertrag stehende 47-jährige Marsch stand beim Fußball-Bundesligisten ganz oben auf der von Vorstandschef Oliver Mintzlaff aufgestellten Shortliste.
Ob die Vollzugsmeldung noch vor dem immens wichtigen DFB-Pokal-Halbfinale am Freitag (20.45 Uhr/ARD und Sky) kommt, ließ Scholz damit offen. Eben auch, weil man bei den Leipzigern nach dem Trainer-Beben vom Wochenanfang nicht noch mehr Unruhe haben will. Auch in Österreich gab es nichts Konkretes: «Es gibt derzeit keine News aus Salzburg», sagte RB-Sprecher Christian Kircher am Mittwoch.