Die Freude auf den «Hammermonat mit geilen Spielen» war beim SC Magdeburg groß, die enttäuschenden Ergebnisse drücken immer mehr auf das Gemüt bei Spielern und Trainer Bennet Wiegert. «Wir müssen die Ruhe behalten, alles in Frage zu stellen, hilft ebenso wenig wie alles umzuwerfen», sagte der 42-Jährige vor dem Heimspiel gegen den in der Champions League noch unbezwungenen FC Barcelona am Mittwoch (20.45 Uhr/Dyn und Dazn), «Wir müssen Ruhe und Sicherheit ausstrahlen und nicht cholerisch und nicht draufhauen. Ob das dann der richtige Weg ist, weiß ich nicht. Mein Gefühl ist, nur das kann funktionieren.»
Besonders die 27:28-Niederlage in Hannover am vergangenen Wochenende, die der deutsche Doublesieger mit einem 0:5-Lauf in den letzten Minuten aus der Hand gab, sitzt noch tief und ist laut dem Trainer «gar nicht verarbeitet.» Jetzt würde nur ein Spiel helfen, dass man nach Hause bringe. In dieser Situation gilt der FC Barcelona nicht unbedingt als Aufbaugegner, Wiegert will Freude auf das Spiel mit Arbeit, Gesprächen und Verständnis implizieren, «da kann man nicht von Fingerschnips ausgehen.»