Nicht mal per Elfmeter klappte es: RB Leipzig gelingt gegen den 1. FC Union Berlin trotz drückender Überlegenheit nur ein 0:0, der clubinterne Startrekord von drei Siegen nacheinander bleibt unerreicht. Vor 47.800 Fans verschoss Lois Openda in der 74. Minute einen Foulelfmeter - es war in dem langweiligen Bundesliga-Spiel der einzige echte Aufreger.
Im Fokus standen zunächst die Abwesenden. Leipzig musste ohne Trainer Marco Rose auskommen, der eine Gelb-Rot-Sperre aus dem Leverkusen-Spiel absaß. Beim Aufwärmen war Rose noch auf dem Rasen bei seinen Spielern, 30 Minuten vor dem Anpfiff übergab er die Verantwortung an Assistent Alexander Zickler. Der hatte bereits beim 3:2 beim Meister über den Großteil des Spiels das Sagen gehabt.