Nach der Zwangspause wegen eines Infekts kann Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo dem verspäteten Saisonstart mit Zuversicht entgegenblicken. «Sie hat das Tal durchschritten und ist wieder auf dem Weg zu normaler Verfassung», sagte Weitsprung-Bundestrainer Ulli Knapp der Deutschen Presse-Agentur. Beim internationalen Meeting Goldenes Oval in Dresden startet Mihambo am 1. Juni in die WM-Saison.
Dresden, Rehlingen, Stockholm
Ursprünglich wollte Deutschlands Leichtathletik-Star Mitte Mai in Pliezhausen die Saison beginnen. Wegen des fiebrigen Infekts musste sie diesen Plan anpassen. Im Trainingslager in Belek in der Türkei Anfang Mai konnte die zweimalige Weltmeisterin Rückstand aufholen. Nach dem Wettkampf in Dresden sind das Pfingstsportfest in Rehlingen am 8. Juni und das Diamond-League-Meeting in Stockholm eine Woche später die nächsten Stationen.
Höhepunkt der Saison sind die Weltmeisterschaften vom 13. bis 21. September in Tokio. Dort zählt Mihambo zu den Kandidatinnen auf eine Top-Platzierung. «Wenn sie 100 Prozent belastbar ist und optimale Form entwickeln kann, dann ist Malaika immer für Sprünge über sieben Meter gut», sagte Knapp. «Wenn Form und Bedingungen stimmen, dann kann auch immer etwas ganz Besonderes herauskommen.»