Der 1. FC Magdeburg bleibt trotz Niederlage in Ulm mittendrin im Kampf um den Erstliga-Aufstieg. Durch die 0:1-Pleite verpassten die Elbestädter aber eine große Chance, sich von der Konkurrenz dahinter abzusetzen und zum Spitzenduo Hamburg und Köln aufzuschließen. Alle Teams bis zu Karlsruhe haben zumindest noch Chancen auf den Relegationsplatz.
Magdeburg offensiv zu umständlich
Am Ende schoss der FCM zwar öfter aufs Tor als die Gastgeber, kam aber meist nur zu Halbchancen. Die beste Gelegenheit hatte der 18-jährige Debütant Magnus Baars, dessen Schuss in der Nachspielzeit allerdings zur Ecke abgewehrt wurde. Auch Trainer Christian Titz hätte sich mehr Abschlüsse gewünscht: «Auch wenn der Ball abgefälscht wird, geht er vielleicht ins Tor. Wir wollten es zu klar herausspielen.»
Gegen die akut abstiegsbedrohten Regensburger muss der FCM das am Ostersonntag unbedingt besser machen, um im Aufstiegsrennen nicht noch weiter an Boden zu verlieren. Das dann allerdings ohne Atik und Connor Krempicki lösen, die beide in UIm ihre jeweils fünfte Gelbe Karte sahen und nun gesperrt sind. Entscheidungen, mit denen Titz auf der Pressekonferenz haderte.
Gegen Regensburg ohne Atik und Krempicki
«Ich habe jetzt zwei gesperrte Spieler - wir sind schon die Mannschaft, die das Spiel gemacht hat. Gucken Sie, wie viele Karten wir bekommen haben, Sie hätten nicht den Eindruck, wir wären unfair gewesen», war der Magdeburger Trainer so gar nicht mit der Linie von Schiedsrichter Nicolas Winter einverstanden. Neben den Gesperrten ist auch Livan Burcu fraglich, der sich am Arm verletzte und ausgewechselt wurde.