Ole Werner muss seine Startelf im Topspiel bei Eintracht Frankfurt womöglich mehr umbauen als gewollt. Nach dem Problem im Mittelfeld mit dem gelbgesperrten Xaver Schlager sind in der Viererkette noch offene Fragen in der Innenverteidigung. Abwehrchef Willi Orban hat Oberschenkelprobleme, Castello Lukeba ist nach einer Adduktorenverletzung noch nicht voll da. «Wir konnten bei beiden die Belastung steigern, müssen im Training antesten, für was es reicht», sagte Werner vor dem Auswärtsspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei den Hessen.
Im Kampf um die Champions-League-Qualifikation wird die Partie beim Tabellen-Siebten nach dem Kantersieg im Hinspiel kein Selbstläufer. «Das 6:0 ist schon lange her. Das ist jetzt eine andere Frankfurter Mannschaft, die Champions League gespielt hat, sich stabilisiert hat», meinte Werner und betonte hinsichtlich der vier Punkte Vorsprung auf den Tabellen-Fünften Leverkusen: «Das Polster kann trügerisch sein.» Und die Eintracht sei gerade bei sich zu Hause «ein dickes Brett».