Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat am Mittwochmorgen gemeinsam mit Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher im Zweier-Kajak eine Runde auf der Elbe in Dresden gedreht. «Er geht voran, war sofort Feuer und Flamme und hat richtig Power gegeben», sagte der Ausnahme-Athlet der Deutschen Presse-Agentur über den ungewohnten Sozius. Es sei «eine Ehre» für ihn als Kanurennsportler gewesen, dass sich Sachsens Regierungschef Zeit genommen habe, «und mit mir ins Boot gestiegen ist». Sie wollten damit auf die Olympischen Sommerspiele in Paris aufmerksam machen und «diese schöne» Sportart, die nicht oft im Rampenlicht stehe, auch mit Blick auf den Nachwuchs.
«Das war ein toller Start in den Tag: Eine Runde Kanu fahren mit Tom Liebscher, der Sachsen bei den Olympischen Spielen vertreten wird», postete Kretschmer danach bei Facebook. Er habe keine Zweifel, dass Liebscher im August auf dem Olympia-Podium stehen werde. «Im Sommer werden die Daumen für Tom besonders stark gedrückt!» Sport sei «der Kitt der Gesellschaft», dort würden Werte vermittelt, die die Gemeinschaft stärkten, schrieb er. «Sachsen ist eine Talentschmiede für ausgezeichnete Sportlerinnen und Sportler; ihre internationalen Erfolge sind ein Aushängeschild für unsere Sportlandschaft.»